Per Smartphone die Jalousien herunterfahren oder die Raumtemperatur erhöhen. Was sich nach teurer Luxusvilla anhört, ist mittlerweile auch für normale Wohnungen und Häuser günstig zu haben. Viele Verbraucher kennen bereits Smartphone-Apps zur Bedienung ihres Fernsehers oder der HiFi-Anlage. Doch auch Beleuchtung oder Temperatur lassen sich ähnlich steuern. Smartphone und Tablet Computer werden durch die Heimvernetzung zur Universalfernbedienung – die eigene Wohnung wird zum Smart Home.
Immer mehr Aspekte des täglichen Lebens spielen sich im Netz ab – das gilt besonders für Kinder und Jugendliche, die mit dem World Wide Web aufwachsen: Facebook als virtueller Pausenhof, Einkäufe online erledigen,Wissenslücken durch „schnell mal googeln“ schließen. All das ist für heute 12-Jährige selbstverständlicher Alltag. Doch in der Berufswahl ist das „Digitale Zeitalter“ noch nicht in gleichem Maße ausgebrochen. Die Initiative „erlebe it“ will das ändern.
Apps machen Smartphones zum Alltagshelfer – und sind auch bei Jugendlichen beliebt. Die kleinen Programme selbst zu entwickeln, das lernen Schüler des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums in Bonn. Der entsprechende Projektkurs in der Oberstufe und die Unterrichtsreihe für die Stufe 9 wurden in diesem Jahr mit dem E-Learning-Preis d-elina in der Kategorie School ausgezeichnet. Lehrer Nils van den Boom hat die Projekte gemeinsam mit seinem Kollegen Benjamin Reichelt entwickelt und erzählt mehr darüber.
Die Energiewende eröffnet Deutschland die Chance zu Wachstum, Beschäftigung und einem modernen Energiesystem. Doch der Umbau der Energieversorgung kostet Geld. Smart Grids – intelligente Netze – können den notwendigen Investitionsbedarf begrenzen. Um ihre Potenziale als „Motor einer effizienten Energiewende“ ging es auch auf dem Smart Grid Summit auf der diesjährigen CeBIT.
Damit aus einer neuen Idee ein marktreifes Produkt wird, braucht man Geld. Doch nicht immer finden Unternehmer Finanziers. Crowdfunding und Crowdinvesting bieten seit einiger Zeit eine Alternative bei der Finanzierung von Unternehmen und Projekten. Die beiden Finanzierungsmodelle stehen gleichzeitig für eine besondere Form der Shareconomy, der Ökonomie des Teilens.
Mehr Frauen in Fach- und Führungspositionen: Die Forderung gilt auch für die Hightech-Branche. Die Quotendiskussion hat viel in Bewegung gebracht, bringt aber keine Lösung. Entscheidend ist die Praxis in den Unternehmen. Was die Themen Cloud, Big Data, Social Media und Mobility für mehr Gender Diversity bedeuten und welche Chancen sie Frauen eröffnen, war Thema des „Future Leadership Summit“ auf der CeBIT 2013. Der Event wurde von IBM-CGM und BITKOM-Präsidiumsmitglied Martina Koederitz eröffnet.
Bund und Länder müssen auf die Schuldenbremse treten. Spätestens ab 2020 dürfen die Länder keine Neuschulden mehr aufnehmen und der Bund nur noch Schulden in Höhe von 0,35 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. So steht es seit 2009 im Grundgesetz. In den Staatskanzleien und Finanzministerien der Länder grübelt daher mancher, wie und wo sich Geld einsparen lässt. Während in den vergangenen 30 Jahren die IT-Kosten für die Verwaltungen nachrangig waren, wird sich das in den kommenden Jahren ändern.
Das Teilen von Dokumenten und Informationen gehört zu den alltäglichen Aufgaben in Unternehmen. Und auch im Privatleben wird dank sozialer Netzwerke und mobilem Internet kräftig geteilt, etwa die Fotos aus dem letzten Urlaub oder die Tourdaten der eigenen Lieblingsband. Die CeBIT nimmt sich in diesem Jahr dem Trend des Teilens an, der auch zunehmend die Wirtschaft erfasst. Aber wo steht das Thema Social Collaboration im Unternehmen aktuell?
Weniger Stau und kürzere Fahrtzeiten – das wünschen sich viele Autofahrer. Der Wunsch kann Wirklichkeit werden, mit einer Infrastruktur, die auf netzbasierte Technologien setzt. Mittels automatisch erhobener Daten zu Verkehrsdichte, Wetter oder Umweltbelastung lässt sich der Verkehrsfluss intelligent steuern. Davon profitiert der Autofahrer – und die Gesamtwirtschaft. Eine Fraunhofer-Studie im Auftrag des BITKOM bezifferte den Nutzen intelligenter Netze auf zehn Milliarden Euro pro Jahr.
Unser Auto, unser Haus, unsere Bohrmaschine: Das Teilen von Sachen und digitalen Inhalten findet immer mehr Anhänger. Ermöglicht wird die Ökonomie des Teilens durch Internet, Smartphones und andere moderne Informationstechnologien. Die CeBIT hat die Shareconomy deshalb in diesem Jahr zum Leitthema der Hightech-Messe gemacht. Wir zeigen, welche Dimensionen die Shareconomy hat und wie sie Wirtschaft und Gesellschaft verändern wird.